Porsche - Ausgezeichnete Innovationsarbeit

Ausgezeichnete Innovationsarbeit

„Der Porsche Werkzeugbau hat bei der 29. Runde des Innovationswettbewerbs TOP 100 überzeugt und dafür das TOP 100-Siegel 2022 verliehen bekommen. Nur besonders innovativen mittelständischen Unternehmen wird diese Auszeichnung zuteil. Am 24.06.2022 wurden wir für diese Leistungen auf dem Deutschen Mittelstands-Summit in Frankfurt/Main zusätzlich vom Mentor des Wettbewerbs, dem Wissenschaftsjournalisten Ranga Yogeshwar, persönlich geehrt. Stellvertretend für die PWG haben Carlo Modesto und Lars Reichelt den Preis entgegengenommen.

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Der Porsche Werkzeugbau hat sich zum ersten Mal bei diesem Wettbewerb beworben – und konnte gleich als TOP 100 Innovator ausgezeichnet werden. „Wir gehören national wie international zur Spitzengruppe in unserer Branche, nicht zuletzt wegen unserer umfangreichen Innovationstätigkeiten“ so Markus Kreutel, Vorsitzender der Geschäftsführung.

Bei dem aktuellen Wettbewerb lag auch ein besonderer Fokus auf der unternehmerischen Reaktion auf die Coronakrise: Besonders in den vergangenen zwei Jahren wurden kurzfristig Lösungen gefunden, um auf die schwierige Marktlage zu reagieren. Durch verschiedene, v.a. innovative Maßnahmen konnte ein durchgängiger Betrieb in unserem Werkzeugbau für alle 450 Mitarbeiter gewährleistet und die Basis für die Erreichung aller Unternehmensziele gelegt werden.

Wer besondere Autos herstellt, der hat auch besondere Anforderungen an seinen Werkzeugbau, hauptsächlich im Bereich des Leichtbaus. Die Porsche AG setzt beim Karosseriebau deshalb nicht auf den Einsatz von Standardwerkzeugen, sondern auf eine erfahrene Tochterfirma aus Schwarzenberg: Die Firma Porsche Werkzeugbau ist ihr verlässlicher Partner. Markus Kreutel ist für die strategische Weiterentwicklung von Porsche Werkzeugbau verantwortlich – und Innovation spielt dabei eine Schlüsselrolle. „Wenn wir 15 oder 20 Jahre in die Zukunft schauen, wissen wir nicht, welche Rolle der Karosseriebau dann noch spielen wird. Autonome Fahrzeuge haben künftig vielleicht ganz andere Anforderungen“, erläutert Kreutel. Deshalb hat das Unternehmen beschlossen, zusätzlich zu seinem traditionellen Hauptstandbein neue Geschäftsfelder zu erschließen – wie die Serienbelieferung von Batteriebauern. „Bislang produzieren wir vorwiegend Anlagen, die Karosserieteile weitgehend autonom fertigen können, jetzt entwickeln wir neue Technologien, die die autonome Fertigung von Batteriemodulen ermöglichen“, sagt Markus Kreutel.